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	<title>Food &amp; Culinary Archive - CLÄRCHEN FINDET</title>
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	<description>Sketchbook for Analogue Lifestyle &#38; Design</description>
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		<title>Mit blühenden Grüßen aus dem Tal!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Mar 2024 15:53:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Food & Culinary]]></category>
		<category><![CDATA[Style & Design]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mitten in Bad Hofgastein, am Kaiser-Franz-Platz liegt das Hotel Blü. Eva Eder hat sich damit einen Lebenstraum erfüllt: Ihren Job als Juristin hat sie an den Nagel gehängt und mit einer Freundin in den Salzburger Bergen ein altes Hotel gekauft. Dieses ist nun, revitalisiert und modernisiert, ein Ort zum Aufblühen und Genießen. „Clärchen findet“ hat...</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mitten in Bad Hofgastein, am Kaiser-Franz-Platz liegt das Hotel Blü. Eva Eder hat sich damit einen Lebenstraum erfüllt: Ihren Job als Juristin hat sie an den Nagel gehängt und mit einer Freundin in den Salzburger Bergen ein altes Hotel gekauft. Dieses ist nun, revitalisiert und modernisiert, ein Ort zum Aufblühen und Genießen. „Clärchen findet“ hat sie erzählt, warum das Blü wilde Knospen treibt und was es für sie bedeutet, dieses Hotel zu führen.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Frau Eder, wie hat Ihre persönliche Blü-Reise begonnen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eigentlich mit einer Sinnkrise. Ich hatte meinen Bürojob satt und wollte als Juristin nicht mehr von Berufswegen streiten. Daher habe ich mich auf die Suche nach etwas Neuem in meinem Leben gemacht. Ich bin gerne Gastgeberin und liebe das Kochen. Als ich noch in Wien gelebt habe, kochte ich fast einmal pro Woche für Freundesrunden. Nach einigem Überlegen in welche Richtung es gehen soll, habe ich mich für das Gasteinertal entschieden und den alten Salzburger Hof in Bad Hofgastein entdeckt, ein abgerocktes 3*** Hotel. Der Verkauf meiner Wiener Wohnung hat dann das Startkapital für dieses Vorhaben gebracht. Gemeinsam mit meiner Uraltfreundin Bibiana, die in Bad Hofgastein, in der Hotellerie verwurzelt ist, habe ich das Blü umgesetzt. Doch zuvor hat mich diese Freundin zu einem Praktikum in ihrem Hotel eingeladen. Das war lustig, mit 48. Danach wusste ich auch besser, worauf ich mich einlasse.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2024/03/Eva-Eder-C-manuel-marktl-16804-Kopie-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-679" srcset="https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2024/03/Eva-Eder-C-manuel-marktl-16804-Kopie-1024x682.jpg 1024w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2024/03/Eva-Eder-C-manuel-marktl-16804-Kopie-300x200.jpg 300w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2024/03/Eva-Eder-C-manuel-marktl-16804-Kopie-768x512.jpg 768w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2024/03/Eva-Eder-C-manuel-marktl-16804-Kopie-1536x1024.jpg 1536w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2024/03/Eva-Eder-C-manuel-marktl-16804-Kopie-850x567.jpg 850w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2024/03/Eva-Eder-C-manuel-marktl-16804-Kopie.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><sub>Eva Eder mit Hund Poldi und ihrer Katze © Manuel Marktl</sub></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum Bad Hofgastein?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Traum seit Jugendtagen war immer eine Pension in Oberitalien. Doch das wäre nicht rentabel gewesen; außerdem ganz alleine in einer Jurisdiktion, die ich nicht kenne – das hab´ ich mich nicht getraut. Bad Hofgastein hat sich vor allem durch meine Schulfreundin Bibi ergeben. Zudem ist eine ausgezeichnete touristische Infrastruktur bereits da: Das Gasteinertal ist seit 200 Jahren eine erfolgreiche Tourismusregion. Die Orte Bad Hofgastein und Bad Gastein kommen auch sehr städtisch daher, was ich auch attraktiv finde. &nbsp;Apropos: Durch mein Praktikum 2018 habe ich auch verstanden, dass ich in ein Ferienhotel gehöre: Denn ein Ferienhotel wird, anders als ein Stadthotel, wo die Menschen kommen und am nächsten Tag wieder abreisen, ein vorübergehendes Zuhause für die Gäste. Mit dem Blü bin ich daher meinem Traum sehr nahegekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Ort, an dem man viel kann, aber nichts muss …</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau. Wir möchten unseren Gästen möglichst viel Freiheit im Urlaub bieten. Das ganze Jahr über müssen sie etwas: Im Job und im Alltag. Hier im Blü müssen sie nichts, vielmehr können und dürfen sie. Wir versuchen das sehr vielschichtig zu leben: So gibt es bei uns die Halbpension den ganzen Tag über. Auch die Sauna ist geöffnet, wann die Gäste möchten. Wir versuchen zu jonglieren, wenn es im Restaurant mit den Plätzen eng wird, weil Hotelgäste spontan essen gehen wollen. Außerdem haben wir – bis auf einen Monat – ganzjährig geöffnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was bedeutet der Name Blü?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Namensgebung haben wir versucht unsere unmittelbare Umgebung mitzudenken. Das Blü liegt am Kaiser-Franz Platz in Bad Hofgastein. Direkt vor unserem Haus ist ein Denkmal von Kaiser Franz II./I.. Bad Hofgastein verdankt Kaiser Franz I. die erste fixe Thermalwasserleitung von Bad Gastein. Von Metternich sekkiert und von Napoleon bedroht, ist diesem Kaiser viel Unbill in seinem Regenten-Leben begegnet. Er ist auch – weniger schmeichelhaft – „Blumenkaiser“ genannt worden, weil er eine Vorliebe fürs Garteln und die Botanik hatte. Viel mehr als für die Politik und das Regieren. Doch das ist der Punkt: Kaiser-sein musste er, in der Natur und beim Garteln, im Privaten, blühte er auf. Und, voilà, so ist auch das Blü. Dieses Erlebnis wollen wir unseren Gästen ermöglichen: Dass sie aufblühen und ein Gefühl von Freiheit genießen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was waren Schwerpunkte bei der Revitalisierung?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich möchte mit was Geschichtlichem starten: Bad Hofgastein war das wirtschaftliche Zentrum des mittelalterlichen Bergbaus im Gasteinertal. Man möchte fast sagen, „in Bad Gastein wurde produziert und in Bad Hofgastein das Geld gezählt.“ Bad Hofgastein war sehr wohlhabend und hat an vielen Orten auch heute noch Bausubstanz aus dem späten Mittelalter und der frühen Neuzeit. Mir war daher klar, dass ich mit älterer Bausubstanz arbeite, schließlich ist der Salzburger Hof 1486 erstmals urkundlich erwähnt worden. Was mir auch klar war: Das Haus ist vielfältig verwendet worden, demnach sind viele Bauschichten drauf. So beherbergte es im 18. Jahrhundert ein Verwaltungsgericht, dann einen Laden und seit 150 Jahren fungiert es als Hotel und Gasthaus. 1970 ist durch den damaligen Neubau des Hauptgebäudes aber fast alles der ursprünglichen Form zerstört worden. Von der alten Bausubstanz war eigentlich nur mehr das Gewölbe im Erdgeschoss übrig. Hier haben wir uns auf Entdeckungsreise begeben und etwa hinter Mauern einen Säulenraum entdeckt. Bei den Umbauarbeiten war es ein wichtiges Ziel für uns, diese alte Substanz freizulegen und so das Haus und seine Geschichte zu zeigen. Ein Teil unseres Restaurants befindet sich so nun im Säulengewölbe, das früher auch als Stall genutzt sein dürfte. Am Dachboden haben wir auch das alte Silberbesteck gefunden und verwenden dieses nun, nach intensivem Putzen und Reinigen, in Kombination mit neuem. Ein großer Brocken war auch die Erneuerung der Haustechnik, die wir gleich in Angriff genommen haben. Genauso wie den Bau unseres Baumhauses, den wir dem Stammhaus angefügt haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Blü hat ein Baumhaus?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, das ist unser Neubau. Dieser wurde von einem örtlichen Architekten entworfen und beherbergt neben den modernen Haustechnik- und Kühlräumen im Keller auch 30 Gästezimmer. Als Flachdachbau hat das Baumhaus eine große grüne Dachterrasse für unsere Gäste. Wir haben dort auch Hochbeete für Küchenblüten und -kräuter. Unsere Sauna und der Yoga-Raum sind anschließend im Dachgeschoß des Stammhauses mit einem wunderbaren Blick auf die Gasteiner Bergwelt und abends auf die Lichter von Bad Gastein. In der nächsten Bauphase, die demnächst ansteht, werden wir die 44 Zimmer im Stammhaus renovieren. Beinahe alle Zimmer haben hier einen Balkon und einen – ebenso – traumhaften Blick in die Berge. Da haben wir tolle Gestaltungsmöglichkeiten. Auf das freu ich mich schon riesig. Ich liebe bauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Alt neben neu: Was war Ihnen bei der Innengestaltung des Blü wichtig?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir wollen authentisch sein. Wenn man im Blü Pflanzen sieht, dann sind das echte Pflanzen, wenn man Beton sieht, dann ist das schöner Sichtbeton, Holz ist echtes Holz. Meine Geschäftspartnerin und ich sind früher viel gereist und hatten daher auch viele Ideen für die Gestaltung. Mit Moodboards haben wir unseren Style herausgearbeitet und so sind auch ganz verschiedene Details für das Haus entstanden: Nehmen wir den Barbereich – hier habe ich mich etwa von den Fliesen in leuchtenden, kräftigen Farben indischer Bars inspirieren lassen. Ich sammle gerne Kunst, auch da findet sich einiges im Haus.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Welchen Beitrag möchten Sie mit dem Blü für die Zukunft leisten?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei Sachen sind mir da wichtig: Zum einen setze ich mit dem Blü Akzente für die Ortsentwicklung. Zum anderen ist mir die nachhaltige Entwicklung des Hauses ein Anliegen. Ein Bekannter hat mal gesagt, „das Blü ist wie eine Vitaminspritze für den Ort“. &nbsp;Das hat uns gefreut! Neben dem Hotel sehen wir uns als Dorfgasthaus. Das ist wichtig. Schließlich sperren rundherum die Wirtshäuser zu. Und dann sind wir in der Fußgängerzone gelegen, diese unterstützen wir auch sehr und versuchen sie zu stärken. Denn bei uns kann man viel zu Fuß machen. Für die Umwelt schauen wir zudem auf einen bewussten und schonenden Umgang mit Ressourcen: Neben Luftwärmepumpe und Photovoltaik-Anlage haben wir uns entschieden, unsere Küchenabfälle maschinell zu häckseln; so entsteht Material für eine Biogasanlage. Selbstverständlich verwenden wir Abwärme für die Kühlung. Aktuell überlege ich auch, die Südfassade zu begrünen. Da bin ich gerade am Recherchieren, denn Erfahrungen dafür gibt es anscheinend nur für urbane Bereiche und nicht für alpine Umgebungen. Auch für die Gäste haben wir Angebote, die es leicht machen umweltbewusst unterwegs zu sein: Unsere Rail Rate auf die Logis etwa, wenn man mit der Bahn anreist oder ein Leih-E-Auto, das für Ausflüge in die Umgebung zur Verfügung steht, wenn man mit Bahn angereist ist. &nbsp;Es gibt viel zu tun, aber wir freuen uns über jeden Schritt. Und unsere Hotelhündin Poldi ist immer und überall mit Freude dabei (lacht).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br><strong>Blü Facts</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Hotel Blü Gastein, Kaiser Franz Platz 1, 5630 Bad Hofgastein</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zimmer im Blü Stammhaus und 30 Zimmer im neu angeschlossenen Blü Baumhaus<br>Bar und Restaurant<br>Dachterrasse mit Sauna und Yoga-Raum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Blü ist ein unkategorisiertes Hotel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vergünstigungen mit Rail Rate (Anreise per Bahn) oder Green Rate für einen Aufenthalt von 2-4 Nächte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="http://www.hotelblue.at">www.hotelblue.at</a></p>



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		<title>Der Sommerfrische auf der Spur</title>
		<link>https://claerchenfindet.at/style-design/sommerfrische-einem-lebensgefuehl-auf-der-spur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Sep 2023 05:41:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Cradle of Now]]></category>
		<category><![CDATA[Food & Culinary]]></category>
		<category><![CDATA[Style & Design]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gibt’s Sommerfrische noch heute? Was fasziniert daran? Wie fühlt sich &#8220;Sommerfrischen&#8221; an? Auf der Suche nach einer zeitgenössischen Interpretation dieses nostalgisch-schimmernden Savoir Vivres kommt man an Designerin und Autorin Alexandra Palla kaum vorbei: Mit Ihrer Küche hat sie einen zeitgemäßen und kulinarischen Ausdruck dieses Lebensgefühls gefunden. Dieser lässt sich auch gut auf andere Lebensbereiche übertragen......</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gibt’s Sommerfrische noch heute? Was fasziniert daran? Wie fühlt sich &#8220;Sommerfrischen&#8221; an? Auf der Suche nach einer zeitgenössischen Interpretation dieses nostalgisch-schimmernden Savoir Vivres kommt man an Designerin und Autorin Alexandra Palla kaum vorbei: Mit Ihrer Küche hat sie einen zeitgemäßen und kulinarischen Ausdruck dieses Lebensgefühls gefunden. Dieser lässt sich auch gut auf andere Lebensbereiche übertragen.</strong>..</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sommerfrische, da kommen Bilder von sommerlicher Leichtigkeit und légèrem Easy Goings im Kreis von Familie und Freunden. Ein unkomplizierter, unbeschwerter Lifestyle abseits des gewohnten Alltags, umgeben von Natur und einem einfacheren Leben. In der Blütezeit der Sommerfrische Ende des 19. Jahrhunderts und Anfang des 20. Jahrhunderts entflohen viele Städter der sommerlichen Gluthitze ihrer Metropole, indem sie auf Zeit aufs Land zogen. Mit Sack und Pack, mit Kind und Kegel ging es etwa an einen der Salzkammergut Seen, um die zahlreichen Villen und Sommerquartiere zu bevölkern. „Ich sehne mich hinaus wie noch nie“ schrieb bereits Gustav Klimt 1901 an die schon am Attersee weilende Emilie Flöge. Das vermeintlich einfachere Leben mit morgendlichen Schwimmrunden, spontanen Wanderungen und Spaziergängen oder geselligem Beisammensein machte jene Zeit im Jahr und jene Destinationen zu Sehnsuchtsorten, an die man im Alltag mit gewisser Wehmut dachte. &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anders als im Urlaub wird in der Sommerfrische der Wohnsitz temporär verlegt, die Alltagsarbeit weiterverfolgt und eine, wenn zwar auch sommerlich etwas leichtere und weniger termingetriebene  Alltagsroutine gepflegt. Ein Lifestyle, der auch heute insbesondere durch individuellere Arbeitsvereinbarungen und Homeoffice-Möglichkeiten sowie dank manch digitalem Gerät wieder gut umsetzbar scheint.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sommerfrische am Wolfgangsee </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Alexandra Palla, die seit ihrer Kindheit nach St. Gilgen an den Wolfgangsee auf Sommerfrische fährt, war die sommerliche Stadtflucht schon immer stark mit Kulinarik verbunden. Früh ist sie so mit regionalen Essens-Raffinessen in Berührung gekommen. Alljährlich bezieht sie von Juli bis August ihr Sommerquartier.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2023/09/Alexandra-Palla-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-476" srcset="https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2023/09/Alexandra-Palla-768x1024.jpg 768w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2023/09/Alexandra-Palla-225x300.jpg 225w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2023/09/Alexandra-Palla-1152x1536.jpg 1152w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2023/09/Alexandra-Palla-1536x2048.jpg 1536w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2023/09/Alexandra-Palla-300x400.jpg 300w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2023/09/Alexandra-Palla-850x1134.jpg 850w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2023/09/Alexandra-Palla-scaled.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption"><sub>Alexandra Palla © www.alexandrapalla.com</sub></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Kulinarischer Startpunkt sind bei ihr meist Marillenknödel: „Bei uns kommen sie da das erste Mal im Sommer auf den Tisch und darauf freue ich mich immer sehr.“ Dieser Gaumen(vor)freude kann man nur zustimmen, denn in zarter Topfenteighülle, mit knuspriger Panier aus Semmelbrösel und gerösteten Haselnüssen sind diese ein ganz besonderes Highlight ihrer Sommerfrische-Küche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während ihres Sommerfrische-Aufenthalts besucht Alexandra Ab-Hof-Verkäufer*innen und regionale Produzent*innen. Gern wahrgenommener Fixpunkt sind auch die Wochenmärkte der Umgebung, etwa der in Bad Ischl am Freitag. Sommerfrische bedeutet für Alexandra auch Gelegenheit, kulinarische Ausflüge zu unternehmen. Sich Zeit zu nehmen, um Produkte und Lebensmittel genauer zu erkunden und Neues kennenzulernen.&nbsp;Ein Marktbesuch mit ihr wird daher auch zu einem besonderen Erlebnis: Man kommt aus dem Schauen nicht mehr heraus, trifft viele Leute und erfährt ganz beiläufig Einiges über Essen und Region. Die Räucherfische, die sie bei unserem Rundgang über den Markt ersteht, werden wir übrigens wenige Tage später als Fingerfood-Häppchen verkosten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lieblingsrezepte für viele Anlässe </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Alexandras Sommerfrische-Speiseplan ist unkompliziert und spontan, inspiriert vom saisonalen Gemüse- und Obstangebot, von besonderen Anlässen im Freundes- und Familienkreis und den jeweiligen An- und Abreise-Intervallen ihrer Lieben. In ihrem Kochbuch finden sich da etwa Lieblings-Rezepte für Geburtstags-Festessen, für die Willkommensessen mit den Geschwistern oder geselliges Tafeln am See.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einem solchen kann ich dann auch dabei sein: Am See beim Hotel „Villa Alma“ in St. Gilgen lädt Alexandra zu einem „Sommerfrische-Dinner“. Nach vollmundigem Aperitif und einer flaumigen, mit Salbeizweigen in Öl bestrichenen Focaccia werden wir zur wunderschön gedeckten Tafel am Steg geführt. Wir erwischen einen Platz mit Blick auf den See. Die Bootshaus-Dielenwand, an die wir uns genüsslich lehnen, ist noch ganz warm von der Hitze des Tages. Die Stimmung ist magisch. Umgeben von amüsanten Tischgesprächen genießen wir zunächst ein Kohlrabi-Carpaccio. Die marinierten, hauchdünnen Scheiben sind kunstvoll drapiert und mit gerösteten Nüssen verziert. Dann folgt jenes Gericht, das viele an Kindheitssommer denken lässt: Gefüllte Paprika in Tomatensauce. In Alexandras vegetarischer Variante besteht die Füllung aus Rollgerste und Kräutern. Wer noch Tomatensauce möchte, kann sich aus der reihum gereichten Pfanne einen großen Schöpfer nehmen. Langsam geht die Sonne unter und die Schatten am See werden länger. Eine Lichterkette an der Bootshaus-Wand wird mit den in der beginnenden Dämmerung zart flackernden Tischkerzen zu wohlig-warmem Licht. So fühlt sich also Sommerfrische an: Genussmomente an einem lauen Sommerabend. &nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Leben im Hier und Jetzt </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Leben im Hier und Jetzt zu genießen, ist für Alexandra eine der faszinierendsten Facetten von Sommerfrische. Genauso wie eine intensiv erlebte Zeit. Wetterbedingt kann während eines Sommerfrische-Aufenthalts Vieles nicht allzu weit im Voraus geplant werden. Daher muss man aktiver, spontaner und auch lockerer sein. Außerdem ist der Lebensstil reduzierter. Einfachheit, die Alexandra auch sehr genießt: „Man braucht in Wahrheit eigentlich viel weniger, als man im Alltag glaubt zu benötigen.“ Ist das eine Absage an zu viel Zeugs? An zu viel Perfektionismus? Definitiv! Ihre Empfehlung: Lasst euch (mehr) treiben! Außerdem sind so Einfallsreichtum und Kreativität gefragt. In Alexandras Sommerfrische-Küche wird Vieles improvisiert. Es sind keine fancy Küchenmaschinen im Einsatz, sondern die Kraft ihrer Hände und dann und wann auch schon mal eine leere Weinflasche als Nudelholz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Ende August die ersten Zwetschken auf den Markt kommen, neigt sich Alexandras Sommerfrische meist dem Ende zu. Der Zwetschken-Fleck mundet allen und die Vorfreude auf nächstes Jahr ist nicht nur kulinarisch entfacht. Von den Erinnerungen an einen genussvollen Sommer zehrt man dann ein ganzes Jahr.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br><strong>Literaturtipps &amp; Links:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Alexandra Palla: Meine Sommerfrische Küche, Wien: Pichler Verlag 2019.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Web &amp; Shop: <a href="http://www.alexandrapalla.com">www.alexandrapalla.com</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Alexandra Palla ist auch Initiatorin des jährlich stattfindenden Austrian Food Blog Awards (ABFA) <a href="http://www.afba.at">www.afba.at</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Villa Alma in St. Gilgen  <a href="https://www.villaalma.at/">Villa Alma | A Lakeside Retreat in Salzkammergut</a><br></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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		<title>Gestatten? Menado.</title>
		<link>https://claerchenfindet.at/food-culinary/gestatten-menado/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Feb 2023 13:48:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Food & Culinary]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kaffeegeschichten einer Röstmaschine. Mein Name ist Menado, Menado Superior. Von Beruf bin ich eine Trommelröstmaschine. Hergestellt wurde ich in der Maschinenfabrik Georg Wilhelm Barth, kurz G.W. Barth, in Ludwigsburg, das ist in Baden-Württemberg, in der Nähe von Stuttgart. In den besten Jahren war die G.W. Barth ein großes Werk. Gegründet in den 1880er-Jahren für die...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kaffeegeschichten einer Röstmaschine.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Name ist Menado, Menado Superior. Von Beruf bin ich eine Trommelröstmaschine. Hergestellt wurde ich in der Maschinenfabrik Georg Wilhelm Barth, kurz G.W. Barth, in Ludwigsburg, das ist in Baden-Württemberg, in der Nähe von Stuttgart. In den besten Jahren war die G.W. Barth ein großes Werk. Gegründet in den 1880er-Jahren für die Herstellung patentierter Sicherheitsröster, wurden dort verschiedenste Röstmaschinen für Kaffee, Kakao, Malz, den Kaffeeersatz Zichorien, bis hin zu Getreide, Kornkaffee oder Erdnüsse gebaut. In die Kaffeerösterei Nussbaumer nach Gmunden kam ich im Mai 1956. Das ist mittlerweile 67 Jahren her. Ich wurde komplett und mit allem, was dazu gehört geliefert: Mit Trommel und Absperrplatte, mit Trichter und Drehschieber, mit Sieb und Aromaplatte, mit Gasgebläse und Röstexhaustor. Seither stehe ich am Platz beim Fenster. Neben mir mein bester Freund: Der Entsteiner-Turm. Dieser trennt sprichwörtlich die Spreu vom Weizen. Bei bei uns aber wohl eher frischgeröstete Bohnen von Steinen und sonstigem Kleinkram, der bei der Ernte unentdeckt mit im Sack landet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch der Reihe nach: Wenn sich bei uns in der Rösterei bunt bedruckte Jute-Säcken, gefüllt mit Arabica-Hochlandbohnen von Anbaugebieten aus der ganzen Welt, aus Brasilien, Kolumbien, Guatemala, Kenia, Honduras, Vietnam oder Peru in den raumhohen Stellagen stapeln, ist voller Einsatz gefragt. In Triest oder Hamburg vom Schiff gekommen, sind die Bohnen schon einige Zeit auf Reisen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich liebe diese Betriebsamkeit. Und den Duft. Für die Röstung werden Kaffeebohnen nach Sorte oder in eigens komponierter Mischung in einen Sammeltrichter geschüttet. Dann geht´s los. Die jeweilige Röstdauer bestimmt die Kaffeeart. Espresso wird zum Beispiel länger geröstet, während Bohnen der Wiener Mischung als heller geröstete Bohnen ihr Aroma entfalten. Neun verschiedene Kaffeekreationen hat die Rösterei Nussbaumer im Angebot. Meine Trommel wird beheizt und die Bohnen rotieren mit Getöse im Trommelgehäuse. Bei aufsteigender Hitze wird 18 Minuten geröstet. Je nach Kaffeesorte erreicht die Temperatur zwischen 200 und 218 Grad Celsius. Danach wird eine Klappe geöffnet und der duftende Kaffee fällt in einen Rundbottich auf der Kühlseite. Dieser dreht sich und die frischgerösteten Bohnen werden auseinandergeschoben. Kalte Luft von unten verhindert, dass die Bohnen in ihrem Inneren weiterrösten und verbrennen. Letzte Etappe ist dann der Entsteiner-Turm. Nur geröstete Bohnen sind leicht genug und werden vom Luftsog angezogen. Alles andere bleibt in der Ausschussrinne liegen. Früher wurde händisch sortiert. Die gerösteten Bohnen sind nun fertig und werden wieder in die Jutesäcke gefüllt. Unverschlossen bleiben sie einige Tage stehen, ehe sie in die Portionssäckchen abgepackt werden. Bei Kaffee Nussbaumer wird das auch heute noch manuell gemacht. Der Lagerraum gleicht dann mit der fertigen Ware einer Schatzkammer: Großpackungen in glänzender Silberfolie für die Gastronomie stehen neben den kleineren Päckchen und Pakete für den Einzelhandel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute ist kaum vorstellbar, was für ein Luxusgut Kaffee früher einmal war. Da wurde der Sonntagskaffee portionsweise, in Briefchen zu 2 oder 5 Deka im Laden gekauft. Quasi der Urgroßvater des Coffee to go. Bei Nussbaumer Kaffee röstete man anfangs, in den 1930er-Jahren im Geschäft am alten Gmundner Marktplatz. In den 1960er-Jahren übersiedelte die Rösterei dann an den heutigen Standort mit dem herrlichen Blick über den Traunsee.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Blättert man in den Röstbüchern, wo alle Kaffeemengen genau notiert sind, zeigt sich, dass die Röstmenge jährlich mehr wurde. Heute wandern 70 Tonnen Kaffee pro Jahr durch meine Rösttrommel!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlerweile hat Marlene Drack, die Urenkelin des einstigen Besitzers den Röstbetrieb übernommen. Sie ist Österreichs jüngste Kaffee-Sommelière. Marlene ist mit dem Kaffeerösten groß geworden. Versteckspiele mit Freunden in der Rösterei oder wagemutige Balance-Figuren auf den aufgetürmten Kaffeesäcken … daran erinnert sie sich auch heute noch gerne. Etwas später hat sie dann den Genuss und die Faszination für das Aroma von röstfrischem Kaffee für sich entdeckt. Bei Reisen zu den Kaffeeplantagen konnte Marlene bereits einige der Bauern, die den Kaffee für die Rösterei in Gmunden herstellen, kennenlernen. Sie weiß also, woher der Kaffee kommt und auch, wie die Produzentinnen und Produzenten leben und arbeiten. Direkter Handel und nachhaltiger Anbau haben bei der Auswahl der Produzent*innen höchste Priorität. Gemeinsam mit anderen Röstereien und den Kaffeebäuerinnen und -bauern werden in Anbaugebieten, in Projektarbeit Strukturen geschaffen, die ihre Unabhängigkeit sichern. Stolz ist man etwa auf den Bau einer Schule in Lampocoy, in Guatemala.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich heute zurückschaue, blicke ich auf ein vielfältiges Röstmaschinen-Leben zurück und das, was mich, alte Menado, nach all den Jahren noch immer begeistert und antreibt, ist die Faszination am Rösten und dieses beeindruckende Handwerk. Es ist eine Kunst, durch das Rösten Harmonie und Balance zwischen dem Körper, dem Aroma und der Säure einer Kaffeesorte herzustellen. Außerdem wird Kaffee auch heute noch so geröstet wie vor 50, 60 oder 70 Jahren. Natürlich gibt es Trends und Moden. Doch viele kommen und gehen. Klar sind neuere Maschinen am Markt. Doch der Röstvorgang an sich ist gleichgeblieben. Genauso wie der wundervolle Duft von frischem Kaffee oder die Freude über die perfekte Crema bei frischgebrühtem Espresso.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Links:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.nussbaumer-kaffee.at/">Kaffeerösterei Nußbaumer </a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Röst-Workshops gibt Marlene Drack Einblick in die faszinierende Welt des Kaffees.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="394" src="https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2023/02/20191129-_X6A8753_©bysahlia-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-394" srcset="https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2023/02/20191129-_X6A8753_©bysahlia-1024x683.jpg 1024w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2023/02/20191129-_X6A8753_©bysahlia-300x200.jpg 300w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2023/02/20191129-_X6A8753_©bysahlia-768x512.jpg 768w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2023/02/20191129-_X6A8753_©bysahlia-1536x1024.jpg 1536w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2023/02/20191129-_X6A8753_©bysahlia-2048x1366.jpg 2048w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2023/02/20191129-_X6A8753_©bysahlia-850x567.jpg 850w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">© sahlia </figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" data-id="401" src="https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2023/02/IMG_20221206_172312-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-401" srcset="https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2023/02/IMG_20221206_172312-1024x768.jpg 1024w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2023/02/IMG_20221206_172312-300x225.jpg 300w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2023/02/IMG_20221206_172312-768x576.jpg 768w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2023/02/IMG_20221206_172312-1536x1152.jpg 1536w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2023/02/IMG_20221206_172312-2048x1536.jpg 2048w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2023/02/IMG_20221206_172312-850x638.jpg 850w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" data-id="403" src="https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2023/02/Seite-3-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-403" srcset="https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2023/02/Seite-3-1024x1024.jpg 1024w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2023/02/Seite-3-300x300.jpg 300w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2023/02/Seite-3-150x150.jpg 150w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2023/02/Seite-3-768x768.jpg 768w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2023/02/Seite-3-1536x1536.jpg 1536w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2023/02/Seite-3-850x850.jpg 850w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Aus der Firmenchronik</figcaption></figure>
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