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	<title>Style &amp; Design Archive - CLÄRCHEN FINDET</title>
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	<description>Sketchbook for Analogue Lifestyle &#38; Design</description>
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		<title>Urban Decay: Spurensuche in Semmering &#038; Gastein</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Jul 2024 17:29:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Vor einigen Wochen verbrachte ich einen Tag im Südbahnhotel und fand bei einem Workshop faszinierende Fotomotive in den zahlreichen Sälen, Salons, Stiegenhäusern, Gästezimmern und Terrassen. Dieser Ort hat mich beeindruckt. Seine vielen architektonischen, wie zeitlichen Schichten. Manche davon gut konserviert, manche am Abblättern. Eine ähnliche Atmosphäre begegnete mir auch bei einem Spaziergang durch Bad Gastein:...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://claerchenfindet.at/style-design/von-gastein-an-den-semmering-eine-spurensuche-des-urban-decay/">Urban Decay: Spurensuche in Semmering &amp; Gastein</a> erschien zuerst auf <a href="https://claerchenfindet.at">CLÄRCHEN FINDET</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Vor einigen Wochen verbrachte ich einen Tag im Südbahnhotel und fand bei einem Workshop faszinierende Fotomotive in den zahlreichen Sälen, Salons, Stiegenhäusern, Gästezimmern und  Terrassen. Dieser Ort hat mich beeindruckt. Seine vielen architektonischen, wie zeitlichen Schichten. Manche davon gut konserviert, manche am Abblättern. Eine ähnliche Atmosphäre begegnete mir auch bei einem Spaziergang durch Bad Gastein: Auch hier, im „Manhattan der Alpen“ war das Gefühl längst vergangener, goldener Zeiten spürbar. Auch hier bröckelten Fassaden und Mauerstücke… </strong><br><strong>Mit Architektin, Kuratorin und Architekturkritikerin Judith Eiblmayr habe ich mich auf eine Gedankenreise begeben, um jenem Charme des Verfalls und möglichen Gemeinsamkeiten zwischen Bad Gastein und Semmering auf die Spur zu kommen.</strong></p>



<p><strong>Frau Eiblmayr, woher kommt Ihr Interesse an kulturhistorischen Themen?</strong></p>



<p>Als bauende Architektin hat mich das Interesse für Theorie und Historie schon immer begleitet. Dazu kommt die Freude über bestimmte Themen zu schreiben und neue Aspekte und Facetten zu entdecken. Es gibt viele Dinge, die mein kulturhistorisches Interesse wecken und denen ich dann auf den Grund gehen möchte: Das sind meist auch städtebauliche Themen und Städtebau ist ja immer auch mit Kulturgeschichte gekoppelt, beziehungsweise untrennbar mit dieser verbunden…</p>



<p><strong>Für Ihr Buch „bad gastein – ab/an/aufgebaut“ haben sie sich intensiv mit Bad Gastein beschäftigt. Wie kam es zu diesem Projekt?</strong></p>



<p>Ein Bekannter hat mich auf das Thema gebracht, doch musste erst etwas Zeit vergehen, ehe ich für mich einen Zugang gefunden hatte. Ausgerechnet ein Aufenthalt in der rumänischen Kurstadt Sinaia, an einem Karpaten-Pass zwischen Bukarest und Brasov gelegen, hat dann mein Interesse für Bad Gastein geweckt. Sinaia ist – salopp ausgedrückt – ein Mittelding aus einer Bergstadt und Bad Ischl. Mich hat das sehr an Bad Gastein erinnert und ich habe mich zu fragen begonnen, warum sich Gastein so entwickelt hat, wie es ist und was dahintersteckt. Auch weitere glückliche Fügungen, etwa der Hinweis von meiner späteren Co-Autorin Birgit Silberbauer auf ein großes Konvolut an Plänen von Bad Gastein im Salzburg Museum haben das Projekt beflügelt…</p>



<p><strong>Was interessiert Sie an Bad Gastein?</strong></p>



<p>Ehrlich gesagt? Die Brutalität des Kapitalismus. Am Beispiel von Bad Gastein habe ich diese perfiden Mechanismen zu verstehen begonnen: Bad Gastein war bereits in seinen Anfängen ein riesiges Investoren-Projekt! Um 1790 gab es bloß das Hotel Straubinger und sonst nichts. Natur und zwei Wasserfälle – daher auch der Name „Wildbad Gastein“. Bis um die Jahrhundertwende des 18./19. Jahrhunderts war das ganze Gasteinertal in kirchlichem Besitz. Mit dem Goldabbau, der hier betrieben wurde, ist die Stadt Salzburg reich geworden. Dann wurden die Geistlichen verjagt und der Staat ist als Investor aufgetreten. Grundstücke wurden verkauft und durch die historisch bedingte Nähe Salzburgs zu Bayern an Investoren in Deutschland oder Adlige aus Wien vermittelt. Kaiser Franz hat einen ersten Katasterplan anlegen lassen. Ab dann wurden die Wiesen den Gasteiner Eigentümern billig abgekauft und sukzessive verteilt und verwertet. Die ersten Hotels wurden gebaut und gegen Ende des 19. Jahrhunderts, in der Hochblüte der Gründerzeit wurde die Natur mit zunehmender baulicher Brutalität in die Schranken gewiesen. Auch deutsche Bahninvestoren hatten vorausschauend Grundstücke gekauft. Das Kurwesen gab es schon immer im Gasteinertal, doch wurde es erst damals touristisch entwickelt. Man stand in Konkurrenz mit den anderen Kurstädten im Kaiserreich, etwa Franzensbad, Karlsbad, Marienbad, Baden oder Bad Ischl, aber auch mit deutschen Städten wie Baden-Baden. All dies waren Orte, wo die politische Prominenz zusammengekommen ist und oft wichtige politische Entscheidungen getroffen wurden.<br>Bei meinen Recherchen zur Geschichte und Entwicklung von Bad Gastein ist mir erst klargeworden, wie brutal diese kapitalistischen Mechanismen schon damals waren und diesen Ort zur Bühne ihrer Geldgeschäfte gemacht haben.</p>



<p><strong>Wie wirkte sich das auf den Ort Bad Gastein aus?</strong></p>



<p>Leider sehr nachteilig. Die Einwohner von Gastein wussten anfangs nicht, was hier vor sich geht. Denn diese Entscheidungen waren alle hochpolitisch und wurden von außen her getroffen. Das Land Salzburg hatte großes Interesse an dem Geld, das hier hereinkam. Für den Ort bedeutete dies jedoch ungesundes Wachstum: Ein bloßer Fokus auf einzelne Grundstücke oder Immobilien ist nie gut und immer ungünstig für einen Ort. Denn ein gewachsener Ort lebt von der Sozietät seiner Bewohnerinnen, die miteinander etwas entwickeln und sich gesellschaftlich organisieren. Bad Gastein war nur in einem kleinen Teil gewachsen. Im anderen Teil hatte jeder nur Interesse an seinem Hotel. Da kann keine Gemeinschaft entstehen. </p>



<p><strong>Wie lässt sich ein Bogen von Bad Gastein zum Semmering schlagen? </strong></p>



<p>Der Semmering, insbesondere die Grand Hotels dort, wie das Südbahnhotel oder das Panhans könnte man in zeitlicher Folge sehen: Weitere Projekte, wo es Investoren auf die Spitze getrieben haben. Die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert war die Zeit der Grand Hotels. Die Bahngesellschaften waren wichtige Initiatoren. Kurz vor der Jahrhundertwende hatte man begonnen Hotelketten zu etablieren, die Hotels in neuen baulichen Dimensionen errichteten. Diese sahen alle relativ ähnlich aus – errichtet mit städtischer Architektursprache – egal, ob an der Côte d´Azur, am Lido oder am Semmering. Das Panhans am Semmering mit seinen damals bereits 400 Zimmern war eine Zeitlang sogar die größte Hotelanlage Mitteleuropas. In Bad Gastein wurde kurz nach dem Bahnbau das Grand Hotel de l´Europe gebaut. Die Bahn war also wichtig für den Transport – auch für den Materialtransport &#8211; und für die Erschließung von Distanzen. Im bröckelnden Kaiserreich hatte die Bahn aber auch eine identitätsstiftende Bedeutung: Der Vielvölkerstaat war mürbe und zerstritten. Die Bahn sollte eine Verbindung zwischen den verschiedensten Regionen herstellen und brachte mit ihren Bahnhofsbauten auch urbane Wiener Architektur in die Provinzen. Das sollte eine weitere Identifikation mit Wien und dem Kaiserhaus sicherstellen. Die Bahn wurde also als zu einem „Band, das alle zusammenhält“. </p>



<p><strong>Welche Unterschiede gab es zwischen Bad Gastein und dem Semmering? </strong></p>



<p>Am Semmering stand von Anfang an nicht das Städtische, sondern die Landschaft im Vordergrund. Dazu muss man wissen, dass Natur und Landschaft vor der kulturgeschichtlichen Epoche der Romantik (vom Ende des 18. Jahrhunderts bis weit ins 19. Jahrhundert hinein) sehr stark archaisch und als Bedrohung wahrgenommen wurden. Bestärkt durch die Erfahrung der Natur als Urgewalt, etwa durch Unwetter, Lawinenabgänge, Muren oder Ernteausfälle, fühlten sich ihr die Menschen ausgeliefert. Im Gasteinertal war dieser Eindruck durch hohe Berge wohl noch verschärft. Erst in der Romantik kam die Gesinnung auf, dass Berge, die Bergkulisse, etwas Schönes und Ästhetisches sein können. Gerade beim Semmering-Gebiet stand daher bereits die Schönheit der Landschaft, mit sanften Hügeln im Vordergrund. Man empfand die Ausflüge aufs Land als Ausgleich zum Leben in der Stadt. </p>



<p><strong>.. und in Bezug auf die Architektur? </strong></p>



<p>Beim Südbahnhotel und am Semmering wurde nicht in dieser Enge, wie in Bad Gastein eine Stadt entwickelt. Ähnlich wie am Attersee wurden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zunächst für Privatpersonen Turmvillen errichtet. Diese wurden von Wiener Architekten gebaut, waren also auch städtische Architektur, romantische Zitate, die nicht auf die hiesige, bäuerlich-ländliche Bestandsarchitektur Bezug nahmen. Dann erst kamen die Hotelkästen. Auch das erste Südbahnhotel war zunächst eine romantisierte Villa, die dann mit sämtlichen Zubauten immer größer und größer und somit hypertroph wurde. </p>



<p><strong>Das Südbahnhotel wird oft – sehr romantisierend &#8211; als „Lost Place“ bezeichnet. Was macht Ihrer Meinung diesen Charme aus?</strong></p>



<p> Ich denke, es ist die Faszination für den (Urban) Decay. Jenes Momentum des Verfalls und der Vergänglichkeit, von dem man hier unmittelbar Zeuge oder Zeugin wird. Man sieht, wie etwas verfällt und entdeckt, wie in einer Zeitkapsel konserviert, Zeugnisse längst vergangener Zeiten. Man kann sich auf Spurensuche begeben und Dinge entdecken. Ich glaube, solche Gebäude wecken den Forscher*innengeist: Man möchte der jeweiligen Geschichte anhand von Artefakten auf die Spur kommen. Ich habe das sehr oft bei meinen Recherchen in Bad Gastein erlebt: Wenn ich durch den Ort gegangen bin und bestimmte Ecken entdeckt habe mit Ruinen oder Spuren der Verwilderung. Das hat immer mein Interesse geweckt, nochmals genauer hinzusehen und herauszufinden, was vorher an diesem Ort war und warum diese Orte nun so sind, wie sie sind.</p>



<p><strong>Lassen sich Artefakte wie Bad Gastein oder das Südbahnhotel am Semmering ins Heute denken? Gibt es Perspektiven für die Zukunft?</strong></p>



<p>Es handelt sich hier um Zeugen vergangener Zeiten. Zeiten, die längst überholt und vorbei sind. Eine Möglichkeit sind Zwischennutzungen, wie das ja beim Südbahnhotel mit kultureller Bespielung der Fall ist. Aber für einen ständigen Betrieb müsste man viel Geld in die Hand nehmen, außerdem ist die touristische Nachfrage nicht mehr da, die touristischen Konzepte haben sich verändert. Wenn man also mit einiger Radikalität ans Thema herangeht, müsste man diese alten, überkommenen Kubaturen, die in ihrer Erhaltung viel Geld verschlingen, wegreißen und diese Orte der Natur zurückgeben. Wiesen wachsen lassen…<br><br><strong>Judith Eiblmayr und Philipp Balga, bad gastein, ab/an/aufgebaut, Wien: jj edition 2023.</strong><br></p>



<p>Die Fotos des Südbahnhotels sind bei einem Foto-Workshop im Juni 2024 entstanden.<br>Pics: Clärchen findet</p>



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<p></p>
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		<title>Road trip to Bata-ville</title>
		<link>https://claerchenfindet.at/cradle-of-now/road-trip-to-bata-ville/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Mar 2024 18:38:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Cradle of Now]]></category>
		<category><![CDATA[Style & Design]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8220;We are not afraid of the future&#8221; proclaimed Tomáš Baťa, founder of the shoe empire founded in 1894, laying the foundation for a Bata philosophy that encompassed all areas of his workers&#8217; lives. The performative road movie &#8220;Bata-ville&#8221; by the British artist duo Somewhere follows Baťa´s footsteps to Zlin in the Czech Republic together with...</p>
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<p><strong>&#8220;We are not afraid of the future&#8221; proclaimed Tomáš Baťa, founder of the shoe empire founded in 1894, laying the foundation for a Bata philosophy that encompassed all areas of his workers&#8217; lives. The performative road movie &#8220;Bata-ville&#8221; by the British artist duo Somewhere follows Baťa´s footsteps to Zlin in the Czech Republic together with workers from the now closed UK Bata factories in East Tilbury and Maryport. I spoke to Nina Pope from Somewhere about this road trip, which, although 20 years ago, is more topical than ever, an ambivalent search for traces between conformity, individuality and fears for the future.</strong></p>



<p><strong>What was your starting point for &#8220;Bata-ville&#8221;?</strong></p>



<p>Karen and I initiated a site-specific art project for the town of East Tilbury. It could have been on any theme. We focused on the influence of the Bata shoe company. East Tilbury was Bata&#8217;s production site in the UK, alongside Maryport. It&#8217;s important to note that Bata towns all over the world have a similar look: The functionalist architecture of the factory and administration buildings as well as the factory housing estates for workers and employees is particularly striking. Furthermore, the Bata company philosophy encompassed the entire life of the workers and employees. This created an ambivalence between surveillance and a good, secure life. On the other hand, the company emphasized and valued creativity and innovative approaches. Founder Baťa initiated a wide range of facilities for workers and employees. &#8220;Work collectively, live individually&#8221; was an essential core message. We were interested in unpicking what this company philosophy meant to people.</p>



<p><strong>The road trip took you to the origins of Baťa in Zlin in the Czech Republic</strong>&#8230;</p>



<p>Exactly, but that was the second step. In East Tilbury, we first installed a &#8220;travel agency&#8221; as a performative art project in which we recruited people interested in our bus trip. Many former employees of the East Tilbury and Maryport factories were interested. But also a group of ‘others’ &#8211; people interested in the Bata story. We wore stewardess costumes, based on ones worn by Bata employees who used to lead trips around the factory for visitors. The trip was free for anyone interested, but you had to apply. We also asked all participants to think about what contribution they could make to the community during the bus trip.</p>



<p><strong>Then the journey began in the yellow bus with the title &#8220;We are not afraid of the future</strong>&#8221; &#8230;</p>



<p>During the making of the film, the Bata factory in East Tilbury ceased production, giving this phrase even more meaning for many of those affected. Many of the factory&#8217;s original workers had moved to East Tilbury from poor parts of London or other parts of the country. Thanks to Bata, a thriving town had been created here that made a good life possible. Now much had changed. During the trip, some of the participants gave us a very deep and personal insight into their lives and their approach to Bata. That was very touching. As was the realization that many of the workers really enjoyed working for Bata and had a close relationship with the company.</p>



<p><strong>What was important to you on the trip?</strong></p>



<p>Karen and I did a lot of research into and about Bata, both for the travel agency project in East Tilbury and for the preparations for the bus trip. However, we deliberately didn&#8217;t go to Zlin beforehand. We wanted to be open to impressions and moods on the trip and to see it for the first time with the other passengers. We also didn&#8217;t want the film to be a Bata history documentary. We thought about a few spots that we wanted to visit with the participants on the bus trip, such as Tomáš Baťa&#8217;s grave, the Bata Museum or individual buildings in the city of Zlin. Our aim was to get to the bottom of the phenomenon and the spirit of Bata by traveling together and talking to the participants.</p>



<p><strong>Are you afraid of the future? </strong></p>



<p>In view of the great challenges of our time, I don&#8217;t think you can&#8217;t be afraid of the future. But what I find almost more worrying at this point is how much this question has changed in such a short time. When we were working on the project, the fears were more in the individual sphere of the respondents. Today, this has completely shifted and fears about the future affect us all. But to use Baťa´s saying here too: &#8220;Think and work constructively!&#8221; (laughs).</p>



<p><strong>Somewhere</strong> are Nina Pope and Karen Guthrie. They met at Edinburgh College of Art before completing MAs in London and began working together in 1995. Their early work was already characterized by technological innovation combined with a socially engaged, playful and inclusive sensibility. They discovered film with &#8220;Bata-ville&#8221; and other film projects followed.<br><a href="https://www.somewhere.org.uk" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.somewhere.org.uk</a></p>



<p><strong>Bata Facts</strong><br>Tomáš Baťa, regarded as the Henry Ford of Eastern Europe, founded the Bata shoe factory in the Czech town of Zlin in 1894. After a visit to Massachusetts in the USA, the center of machine shoe production at the time, Tomáš Baťa converted his factory to machines and revolutionized shoe production in Europe. From 1909, he exported to Europe as well as North America, Asia and North Africa.<br>The rapidly growing company expanded internationally from 1930 and rose to become the world market leader after surviving the global economic crisis.<br>Baťa had its own housing estates and department stores built around the factories for the workers. These were in very isolated locations. He provided schooling and welfare facilities. The company was known for its close supervision of workers not only in the factory, but also in everyday life.<br><em>Source: Bata (company) – Wikipedia (German Version)</em></p>



<p></p>



<p><sub>Bildredit Beitrags-Header:  © Chris Clunn </sub><br></p>



<p><strong>Link: </strong></p>



<p>Film &#8220;Bata-ville&#8221;: <a href="https://www.somewhere.org.uk/shop/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.somewhere.org.uk/shop/</a></p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="700" height="1024" data-id="707" src="https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2024/03/roof-image_c_John-Podpadec-700x1024.jpg" alt="" class="wp-image-707" srcset="https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2024/03/roof-image_c_John-Podpadec-700x1024.jpg 700w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2024/03/roof-image_c_John-Podpadec-205x300.jpg 205w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2024/03/roof-image_c_John-Podpadec-768x1123.jpg 768w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2024/03/roof-image_c_John-Podpadec-1050x1536.jpg 1050w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2024/03/roof-image_c_John-Podpadec-1400x2048.jpg 1400w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2024/03/roof-image_c_John-Podpadec-300x439.jpg 300w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2024/03/roof-image_c_John-Podpadec-850x1243.jpg 850w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2024/03/roof-image_c_John-Podpadec-scaled.jpg 1750w" sizes="auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px" /><figcaption class="wp-element-caption">Pic: John Podpadec</figcaption></figure>
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		<title>Der Sommerfrische auf der Spur</title>
		<link>https://claerchenfindet.at/style-design/sommerfrische-einem-lebensgefuehl-auf-der-spur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Sep 2023 05:41:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Cradle of Now]]></category>
		<category><![CDATA[Food & Culinary]]></category>
		<category><![CDATA[Style & Design]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gibt’s Sommerfrische noch heute? Was fasziniert daran? Wie fühlt sich &#8220;Sommerfrischen&#8221; an? Auf der Suche nach einer zeitgenössischen Interpretation dieses nostalgisch-schimmernden Savoir Vivres kommt man an Designerin und Autorin Alexandra Palla kaum vorbei: Mit Ihrer Küche hat sie einen zeitgemäßen und kulinarischen Ausdruck dieses Lebensgefühls gefunden. Dieser lässt sich auch gut auf andere Lebensbereiche übertragen......</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Gibt’s Sommerfrische noch heute? Was fasziniert daran? Wie fühlt sich &#8220;Sommerfrischen&#8221; an? Auf der Suche nach einer zeitgenössischen Interpretation dieses nostalgisch-schimmernden Savoir Vivres kommt man an Designerin und Autorin Alexandra Palla kaum vorbei: Mit Ihrer Küche hat sie einen zeitgemäßen und kulinarischen Ausdruck dieses Lebensgefühls gefunden. Dieser lässt sich auch gut auf andere Lebensbereiche übertragen.</strong>..</p>



<p>Sommerfrische, da kommen Bilder von sommerlicher Leichtigkeit und légèrem Easy Goings im Kreis von Familie und Freunden. Ein unkomplizierter, unbeschwerter Lifestyle abseits des gewohnten Alltags, umgeben von Natur und einem einfacheren Leben. In der Blütezeit der Sommerfrische Ende des 19. Jahrhunderts und Anfang des 20. Jahrhunderts entflohen viele Städter der sommerlichen Gluthitze ihrer Metropole, indem sie auf Zeit aufs Land zogen. Mit Sack und Pack, mit Kind und Kegel ging es etwa an einen der Salzkammergut Seen, um die zahlreichen Villen und Sommerquartiere zu bevölkern. „Ich sehne mich hinaus wie noch nie“ schrieb bereits Gustav Klimt 1901 an die schon am Attersee weilende Emilie Flöge. Das vermeintlich einfachere Leben mit morgendlichen Schwimmrunden, spontanen Wanderungen und Spaziergängen oder geselligem Beisammensein machte jene Zeit im Jahr und jene Destinationen zu Sehnsuchtsorten, an die man im Alltag mit gewisser Wehmut dachte. &nbsp;</p>



<p>Anders als im Urlaub wird in der Sommerfrische der Wohnsitz temporär verlegt, die Alltagsarbeit weiterverfolgt und eine, wenn zwar auch sommerlich etwas leichtere und weniger termingetriebene  Alltagsroutine gepflegt. Ein Lifestyle, der auch heute insbesondere durch individuellere Arbeitsvereinbarungen und Homeoffice-Möglichkeiten sowie dank manch digitalem Gerät wieder gut umsetzbar scheint.</p>



<p><strong>Sommerfrische am Wolfgangsee </strong></p>



<p>Für Alexandra Palla, die seit ihrer Kindheit nach St. Gilgen an den Wolfgangsee auf Sommerfrische fährt, war die sommerliche Stadtflucht schon immer stark mit Kulinarik verbunden. Früh ist sie so mit regionalen Essens-Raffinessen in Berührung gekommen. Alljährlich bezieht sie von Juli bis August ihr Sommerquartier.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2023/09/Alexandra-Palla-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-476" srcset="https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2023/09/Alexandra-Palla-768x1024.jpg 768w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2023/09/Alexandra-Palla-225x300.jpg 225w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2023/09/Alexandra-Palla-1152x1536.jpg 1152w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2023/09/Alexandra-Palla-1536x2048.jpg 1536w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2023/09/Alexandra-Palla-300x400.jpg 300w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2023/09/Alexandra-Palla-850x1134.jpg 850w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2023/09/Alexandra-Palla-scaled.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption"><sub>Alexandra Palla © www.alexandrapalla.com</sub></figcaption></figure>



<p>Kulinarischer Startpunkt sind bei ihr meist Marillenknödel: „Bei uns kommen sie da das erste Mal im Sommer auf den Tisch und darauf freue ich mich immer sehr.“ Dieser Gaumen(vor)freude kann man nur zustimmen, denn in zarter Topfenteighülle, mit knuspriger Panier aus Semmelbrösel und gerösteten Haselnüssen sind diese ein ganz besonderes Highlight ihrer Sommerfrische-Küche.</p>



<p>Während ihres Sommerfrische-Aufenthalts besucht Alexandra Ab-Hof-Verkäufer*innen und regionale Produzent*innen. Gern wahrgenommener Fixpunkt sind auch die Wochenmärkte der Umgebung, etwa der in Bad Ischl am Freitag. Sommerfrische bedeutet für Alexandra auch Gelegenheit, kulinarische Ausflüge zu unternehmen. Sich Zeit zu nehmen, um Produkte und Lebensmittel genauer zu erkunden und Neues kennenzulernen.&nbsp;Ein Marktbesuch mit ihr wird daher auch zu einem besonderen Erlebnis: Man kommt aus dem Schauen nicht mehr heraus, trifft viele Leute und erfährt ganz beiläufig Einiges über Essen und Region. Die Räucherfische, die sie bei unserem Rundgang über den Markt ersteht, werden wir übrigens wenige Tage später als Fingerfood-Häppchen verkosten.</p>



<p><strong>Lieblingsrezepte für viele Anlässe </strong></p>



<p>Alexandras Sommerfrische-Speiseplan ist unkompliziert und spontan, inspiriert vom saisonalen Gemüse- und Obstangebot, von besonderen Anlässen im Freundes- und Familienkreis und den jeweiligen An- und Abreise-Intervallen ihrer Lieben. In ihrem Kochbuch finden sich da etwa Lieblings-Rezepte für Geburtstags-Festessen, für die Willkommensessen mit den Geschwistern oder geselliges Tafeln am See.</p>



<p>Bei einem solchen kann ich dann auch dabei sein: Am See beim Hotel „Villa Alma“ in St. Gilgen lädt Alexandra zu einem „Sommerfrische-Dinner“. Nach vollmundigem Aperitif und einer flaumigen, mit Salbeizweigen in Öl bestrichenen Focaccia werden wir zur wunderschön gedeckten Tafel am Steg geführt. Wir erwischen einen Platz mit Blick auf den See. Die Bootshaus-Dielenwand, an die wir uns genüsslich lehnen, ist noch ganz warm von der Hitze des Tages. Die Stimmung ist magisch. Umgeben von amüsanten Tischgesprächen genießen wir zunächst ein Kohlrabi-Carpaccio. Die marinierten, hauchdünnen Scheiben sind kunstvoll drapiert und mit gerösteten Nüssen verziert. Dann folgt jenes Gericht, das viele an Kindheitssommer denken lässt: Gefüllte Paprika in Tomatensauce. In Alexandras vegetarischer Variante besteht die Füllung aus Rollgerste und Kräutern. Wer noch Tomatensauce möchte, kann sich aus der reihum gereichten Pfanne einen großen Schöpfer nehmen. Langsam geht die Sonne unter und die Schatten am See werden länger. Eine Lichterkette an der Bootshaus-Wand wird mit den in der beginnenden Dämmerung zart flackernden Tischkerzen zu wohlig-warmem Licht. So fühlt sich also Sommerfrische an: Genussmomente an einem lauen Sommerabend. &nbsp;&nbsp;</p>



<p><strong>Leben im Hier und Jetzt </strong></p>



<p>Das Leben im Hier und Jetzt zu genießen, ist für Alexandra eine der faszinierendsten Facetten von Sommerfrische. Genauso wie eine intensiv erlebte Zeit. Wetterbedingt kann während eines Sommerfrische-Aufenthalts Vieles nicht allzu weit im Voraus geplant werden. Daher muss man aktiver, spontaner und auch lockerer sein. Außerdem ist der Lebensstil reduzierter. Einfachheit, die Alexandra auch sehr genießt: „Man braucht in Wahrheit eigentlich viel weniger, als man im Alltag glaubt zu benötigen.“ Ist das eine Absage an zu viel Zeugs? An zu viel Perfektionismus? Definitiv! Ihre Empfehlung: Lasst euch (mehr) treiben! Außerdem sind so Einfallsreichtum und Kreativität gefragt. In Alexandras Sommerfrische-Küche wird Vieles improvisiert. Es sind keine fancy Küchenmaschinen im Einsatz, sondern die Kraft ihrer Hände und dann und wann auch schon mal eine leere Weinflasche als Nudelholz.</p>



<p>Wenn Ende August die ersten Zwetschken auf den Markt kommen, neigt sich Alexandras Sommerfrische meist dem Ende zu. Der Zwetschken-Fleck mundet allen und die Vorfreude auf nächstes Jahr ist nicht nur kulinarisch entfacht. Von den Erinnerungen an einen genussvollen Sommer zehrt man dann ein ganzes Jahr.</p>



<p><br><strong>Literaturtipps &amp; Links:</strong></p>



<p><strong>Alexandra Palla: Meine Sommerfrische Küche, Wien: Pichler Verlag 2019.</strong></p>



<p>Web &amp; Shop: <a href="http://www.alexandrapalla.com">www.alexandrapalla.com</a></p>



<p>Alexandra Palla ist auch Initiatorin des jährlich stattfindenden Austrian Food Blog Awards (ABFA) <a href="http://www.afba.at">www.afba.at</a></p>



<p>Villa Alma in St. Gilgen  <a href="https://www.villaalma.at/">Villa Alma | A Lakeside Retreat in Salzkammergut</a><br></p>



<p></p>



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		<title>Forever Josefine</title>
		<link>https://claerchenfindet.at/style-design/forever-josefine/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Apr 2023 19:07:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Herstory]]></category>
		<category><![CDATA[Style & Design]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8220;Die Josefine&#8221; ist ein Wiener Hotel, das 1896 erbaut und nach seiner ersten Besitzerin Josefine de Bourblanc benannt ist. Vor nicht allzu langer Zeit wurde es im Glamour der 1920er- und 1930er-Jahre revitalisiert und wieder eröffnet. Diese charmante Mélange aus Alt und Neu, wie sie in der Josefine allgegenwärtig ist, hat mich nicht mehr losgelassen&#8230;...</p>
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<p><strong>&#8220;Die Josefine&#8221; ist ein Wiener Hotel, das 1896 erbaut und nach seiner ersten Besitzerin Josefine de Bourblanc benannt ist. Vor nicht allzu langer Zeit wurde es im Glamour der 1920er- und 1930er-Jahre revitalisiert und wieder eröffnet</strong>. <strong>Diese charmante Mélange aus Alt und Neu, wie sie in der Josefine allgegenwärtig ist, hat mich nicht mehr losgelassen&#8230; Ein guter Anlass, um im Gespräch mit Journalistin und Autorin Eva Gogala dem Faszinosum besonderer Hotels auf die Spur zu kommen. Sie hat diesen ihr Buch „Die Wiener Grand Hotels und ihre Gäste“ gewidmet: Als Orte faszinierender Geschichte und Geschichten sowie Bühne berührender, skurriler, komischer oder tragischer Ereignisse.</strong></p>



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<p><em>„In der Phonothek proben junge Schauspieler Theaterstücke, dadaistische Poeten werfen krude Wörter an die Wand. Französische Künstlerfreunde kommen zu Besuch. […]</em></p>



<p><em>Die Räume füllen sich mit Geschichten. Ein Gast schwört, dass sein Bett bei genauerer Betrachtung der Rücken eines Nilpferdes sei. Ein anderer bringt sein preisgekröntes Schaf ins Hotel und nennt es Josefine. Eine ältere Frau checkt ein und verlässt das Hotel am nächsten Morgen als junges Mädchen. Josefine füllt ihr Tagebuch mit Anekdoten. Realität und Fiktion vermischen sich. Surreal, gewagt, magisch. Ein Zauber, der bis heute erhalten ist. Wandeln Sie auf den Spuren von Josefine. Werden Sie Teil des Ganzen. Schreiben Sie die Geschichte weiter.&#8221; </em><br><sub>(aus: Your Journey begins. Willkommensbüchlein im Hotel Josefine)</sub></p>



<p><strong>Frau Gogala, was interessiert Sie persönlich an Hotels?</strong></p>



<p>Deren individueller Charme und ihre Geschichten. Obwohl an der Hilton-Philosophie natürlich schon auch etwas dran ist, wonach man sich, egal wo auf der Welt, in jedem Zimmer der Hilton-Gruppe mit geschlossenen Augen zurechtfinden soll… Doch wenn man es individueller mag, gibt es zahlreiche bezaubernde Hotels, die zeigen wie man sich von Geschichte und Geschichten faszinieren lassen kann.</p>



<p><strong>Warum übt/üben Geschichte(n) noch immer so eine Faszination auf uns aus?</strong></p>



<p>Sicher hat das damit zu tun, dass Hotels immer auch eine Heimat auf Zeit sind. An einem fremden Ort sucht man etwas zum Wohlfühlen. Und wenn man in dieser Privatheit plötzlich bemerkt, dass man Teil von etwas Großem ist, von Geschichten und Geschichte, dann ist das faszinierend. Man wird auf einer anderen, einer ganz persönlichen Ebene angesprochen.</p>



<p><strong>Historische Elemente, etwa aus dem Jugendstil, Art Déco oder Klassizismus besitzen noch immer Strahlkraft und werden gerne als „Chic“-Elemente eingesetzt …</strong></p>



<p>Sie sind damit Teil dieses Ambientes und der Kulisse, jener „Unterbringungskulisse“. Gerade Tourist*innen, die nach Wien kommen, möchten Geschichte erleben.<em> </em>So eine Umgebung begegnet diesem Bedürfnis perfekt. Doch es gibt ja auch Historisches, das verfälscht und als Kitsch daherkommt. Daher muss man schon aufpassen, dass es halbwegs authentisch ist und eine gewisse Echtheit hat. Auch der Begriff &#8220;Grandhotel&#8221; ist wieder en Vogue … Diese Titulierung eines Hotels unterstützt natürlich die Nostalgie- „Kulisse“ und beflügelt die Phantasie. Die Gäste kommen und unternehmen eine kleine Zeitreise im Kopf. Sie können überlegen: Wer war schon mal da? Ich stelle mir z.B. auch gerne vor, wie es wohl vor 80 / 100 / 200 Jahren da war? Damit unternimmt man zusätzlich zu der Reise, auf der man sich ohnehin schon befindet auch eine Reise im Kopf. Das fasziniert. Was waren Ihre Erfahrungen bei der Recherche zu Ihrem Buch? Die Wertigkeit, die der Geschichte und den Geschichten in den einzelnen Häuser beigemessen wird, ist ganz unterschiedlich. Ich finde, das ist im jeweiligen Haus auch spürbar. Manche Besitzer*innen / Inhaber*innen legen sehr wohl Wert darauf. Das sind auch jene Betriebe, die Geschichte und Geschichten in ihrer Unternehmensphilosophie bewusst verankern. </p>



<p><strong>Was waren die interessantesten Quellen bei Ihrer Recherche? </strong></p>



<p>Das waren meistens die Häuser, wo es (noch) einen Besitzerin gab und dieser mit mir gesprochen hat. Man spürte das Herzblut und dass das Bewahren der hauseigenen Geschichte ein wirkliches Anliegen ist. Geschäftsführer*innen oder Direktor*innen haben da oft vielleicht einen anderen Zugang. Außerdem gibt es in kleineren oder inhaber*innengeführten Hotels ganz andere Gestaltungsmöglichkeiten als in den Hotels großer Ketten, wo es strenge Normen, Standards und Regeln gibt.</p>



<p><strong>An was erinnern Sie sich gerne?</strong></p>



<p>An die Vielfalt der Hotels. Das Wahrnehmen des ganz spezifischen Charmes und an die ganz unterschiedlichen Menschen, die als Gäste da sind. Ein Hotel ist ja immer auch eine Bühne und das hat mich interessiert. Außerdem konnte ich die Stadt durch diese Häuser auch ein Stück weit neu kennenlernen. Das hat mich auch sehr fasziniert.</p>



<p><strong>Eva Gogala, Die Wiener Grand Hotels und ihre Gäste. Die Menschen. Die Geschichten. Wien: Metroverlag, 2013.</strong></p>



<p><strong>Link: </strong><br><a href="https://hoteljosefine.at/">Hotel Josefine</a></p>



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		<title>Geschichten vom Fuchs</title>
		<link>https://claerchenfindet.at/style-design/geschichten-vom-fuchs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jan 2023 07:44:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Style & Design]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Falter-Portrait über die Designerin Kateryna Boluch und ihr Label Kateryna Tymochko (Falter 20/22) hat mich berührt. Auf Etsy stöbere ich mich durch Katerynas Laden. Wunderschöne Kleider mit klaren Schnitten fallen mir ins Auge. Und überall ist da ein Fuchs: Mal groß und unverkennbar, eine große Schnauze oder ganz klein, ein Füchslein. Auf Krägen, Taschen...</p>
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<p><strong>Das Falter-Portrait über die Designerin Kateryna Boluch und ihr Label Kateryna Tymochko (Falter 20/22) hat mich berührt. Auf Etsy stöbere ich mich durch Katerynas Laden. Wunderschöne Kleider mit klaren Schnitten fallen mir ins Auge. Und überall ist da ein Fuchs: Mal groß und unverkennbar, eine große Schnauze oder ganz klein, ein Füchslein. Auf Krägen, Taschen oder Ärmeln. Warum ist ihr der Fuchs so wichtig? Ich möchte Kateryna kennenlernen und habe Glück: Bei einer meiner nächsten Fahrten nach Wien trifft sie sich mit mir. Wir kommen schnell ins Gespräch.</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="681" height="1024" src="https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2023/01/image_6483441-11-681x1024.jpg" alt="" class="wp-image-336" srcset="https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2023/01/image_6483441-11-681x1024.jpg 681w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2023/01/image_6483441-11-200x300.jpg 200w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2023/01/image_6483441-11-768x1154.jpg 768w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2023/01/image_6483441-11-1022x1536.jpg 1022w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2023/01/image_6483441-11-1363x2048.jpg 1363w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2023/01/image_6483441-11-300x451.jpg 300w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2023/01/image_6483441-11-850x1278.jpg 850w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2023/01/image_6483441-11-scaled.jpg 1703w" sizes="auto, (max-width: 681px) 100vw, 681px" /></figure>



<p>Kateryna stammt aus der westukrainischen Stadt Ternopil. Schon seit Jahren pendelt sie regelmäßig zwischen der Ukraine und Österreich. Mit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine hat sich ihr Leben von einem Tag auf den anderen grundlegend verändert. Mit einem Teil ihrer Familie lebt sie nun in Wien, während ihre Eltern, weitere Familienmitglieder und viele Freunde in der Ukraine geblieben sind. Kateryna erzählt, wie sie versucht mit der Angst und Sorge um die im Kriegsgebiet verbliebenen Freunde und Verwandten umzugehen und wie der Krieg in der Ukraine auch ihren Alltag in Wien bestimmt. Mode, das Entwerfen und Gestalten sowie ihr Business helfen ihr sehr dabei nach vorne zu blicken und auch weiterhin Hoffnung zu haben.</p>



<p>Design, findet Kateryna, soll Menschen eine perfekte und eine magische Welt zeigen und Möglichkeiten bieten, sich auszudrücken. Mit Farben und Stoffen. Den Großteil unserer Informationen nehmen wir über die Augen auf. Warum also nicht Mode mit Bedeutung kombinieren?</p>



<p>Der Fuchs ist für Kateryna der Schlüssel zu dieser magischen Welt. Zu einer Märchen- und Phantasiewelt, die viele Erwachsene hinter sich gelassen haben. Ein sicherer Ort, ein Zu Hause. Ein Gefühl, das wir in unseren Erinnerungen festhalten und mit unserer Kindheit in Verbindung bringen: „Ich möchte Leuten die Möglichkeit geben zu wählen: Sie können bei meinen Kreationen „nur“ Mode haben, oder Mode mit einer Geschichte“. Sie lächelt.</p>



<p>Katerynas Entwürfe faszinieren durch Details: „Ich möchte schöne und komfortable Kleidung gestalten. So ist es zum Beispiel eine kleine Seitentasche, die einen Rock oder ein Kleid noch angenehmer macht. Ein kleiner Knopf am Kragen oder am Ärmel. Eine dekorative Stickerei, wie sie in der ukrainischen Tradition noch immer sehr lebendig ist. Ich liebe es in meinen Entwürfen Details und Kleinigkeiten miteinander in Verbindung zu bringen.“</p>



<p>Manche ihrer Kleider erinnern mit längeren Röcken an Trachten oder historische Kleider. Das ist kein Zufall. Kateryna lässt sich gerne von traditioneller Kleidung inspirieren. Und liebt es mit Naturstoffen wie Baumwolle oder Leinen zu arbeiten.</p>



<p>Fragt man Kateryna nach ihren Vorbildern, nennt sie Namen wie Coco Chanel, Karl Lagerfeld, John Galliano oder Tommy Hilfiger. Mode-Ikonen, mit deren Biografien und Werdegang sie sich intensiv auseinandergesetzt hat. Ist es bei Chanel der Style und der Fokus auf das Emanzipatorische, hat sich Kateryna von Coco auch inspirieren lassen, trotz Krieges zu versuchen, ihr Modebusiness aufrecht zu halten. Nicht klein beizugeben, sondern weiter zu probieren, was möglich ist. Karl Lagerfeld fasziniert Kateryna, da er vermochte Kreativität und Business in Einklang zu bringen. An John Gallianos Fashion liebt sie das Spiel mit Emotionen: „Sehr oft steckt in seinen Kreationen eine Geschichte, die er mit seinem Style, mit Farben und Formen erzählt.“ Tommy Hilfiger ist für sie auch ein Vorbild dranzubleiben: „Er arbeitete hart und es war für ihn nicht leicht. Doch er hat es geschafft.“</p>



<p>Mode begeisterte Kateryna schon als Mädchen: „Bereits im Volksschulalter habe ich Mode gemacht und für meine Puppen Kleider gestaltet. Immer neue Kreationen. Und was schön war: Die anderen Mädchen wollten diese Kleider auch haben.“</p>



<p>Mit vierzehn Jahren belegt Kateryna ihren ersten Nähkurs. Später, an der Universität erwarb sie schließlich viel technisches Wissen. Manches Mal aber langweilte sie sich: „Ich hätte lieber an meiner Kreativität gefeilt und da weitergearbeitet“.</p>



<p>Derzeit arbeitet sie an einer neuen Kollektion. „Wheat“ mit zarten Goldstickereien und fließenden Stoffen ist eine Hommage an das Weizenkorn: „Ein Erd-Kleid im besten Sinne. Ein Symbol für den Kreis des Lebens und ein Symbol für Hoffnung. Auch wenn die Umstände vielleicht nicht so günstig sind, bahnt sich das Weizenkorn seinen Weg und überlebt. Das Weizenkorn hat für die Ukraine eine wichtige und starke Bedeutung. Für mich ist Weizen aber auch eine Form des Umgangs, wie wir Krisen überstehen können. Wir entwickeln Sensitivität für die Umstände und haben Hoffnung in uns. Die Füchse bedeuten Ähnliches für mich, wenn auch aus einer magischeren, märchenhafteren Welt heraus: Wir alle sind in Verbindung miteinander. Auch wenn das Leben kriegsbedingt derzeit alles andere als planbar ist und Prozesse langsamer laufen, versuchen wir uns beschäftigt zu halten und hoffen.“</p>



<p><strong>Links:</strong></p>



<p><a href="https://www.etsy.com/at/shop/ByKaterynaTymochko?ref=simple-shop-header-name&amp;listing_id=811530199">Kateryna Tymochko auf Etsy</a></p>



<p><a href="https://www.instagram.com/kateryna_tymochko_global/">Kateryna Tymochko auf Instagram </a></p>



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		<title>Caroline Weaver und jede Menge Bleistift-Magie</title>
		<link>https://claerchenfindet.at/style-design/caroline-weaver-und-jede-menge-bleistift-magie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Dec 2022 15:20:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Style & Design]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Duft eines frischgespitzten Bleistifts nach Holz, mit der unverkennbaren Brise von Lack und Graphit weckt bei mir Kindheitserinnerungen: An den Abend vor der Mathe-Schularbeit. An Lückentexte in Englisch. An die Aufforderung: „Bitte ins Buch arbeiten. Mit Bleistift!“ Im besten Falle liegt ein Bleistift geschmeidig in der Hand. Geschriebenes und Gezeichnetes lässt sichdann je nach...</p>
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<p><strong>Der Duft eines frischgespitzten Bleistifts nach Holz, mit der unverkennbaren Brise von Lack und <br>Graphit weckt bei mir Kindheitserinnerungen: An den Abend vor der Mathe-Schularbeit. An <br>Lückentexte in Englisch. An die Aufforderung: „Bitte ins Buch arbeiten. Mit Bleistift!“</strong></p>



<p>Im besten Falle liegt ein Bleistift geschmeidig in der Hand. Geschriebenes und Gezeichnetes lässt sich<br>dann je nach Stärkegrad des Minenkerns dünn kratzend oder schwungvoll aufs Papier bringen. Zu<br>meinen Bleistiftlieblingen zählen die Triographs von Koh-i-Noor Hardtmuth: Einer in der Stärke 4B<br>und einer in 2B. Mit ihnen kann ich Gedanken am Papier noch formen, so weich sind ihre Linien und<br>Striche. Mein achteckiger Versatil Druckbleistift in goldfarbiger Metallummantelung, ebenfalls Koh-i-Noor Hardtmuth, wiegt da schon etwas schwerer: Flüchtige Ideen, profitieren hier von einer<br>gewissen Erdung.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2022/12/IMG_0169-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-263" srcset="https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2022/12/IMG_0169-683x1024.jpg 683w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2022/12/IMG_0169-200x300.jpg 200w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2022/12/IMG_0169-768x1152.jpg 768w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2022/12/IMG_0169-1024x1536.jpg 1024w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2022/12/IMG_0169-1365x2048.jpg 1365w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2022/12/IMG_0169-300x450.jpg 300w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2022/12/IMG_0169-850x1275.jpg 850w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2022/12/IMG_0169-scaled.jpg 1707w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption class="wp-element-caption"><sup>©&nbsp;CW Pencil Enterprise</sup></figcaption></figure>



<p>Die aus New York stammende Caroline Weaver hat ihre Faszination für Bleistifte zum Beruf gemacht:<br>Ihr Buch „The Pencil Perfect, the untold Story of a Cultural Icon&#8221;, ist eine liebevolle Würdigung des<br>Bleistifts, als heute nicht mehr wegzudenkendes Schreibgerät und Object Nécessaire. Von 2014 bis<br>2021 führte Caroline in New York mit CW Pencil Enterprise einen Schreibwarenladen, der ganz auf<br>Bleistifte spezialisiert war. In unserem Zoom-Gespräch hat mir Caroline verraten, was<br>Bleistifte für sie bedeuten, wie sie die Zukunft des Bleistifts sieht und was sie dem Marvel, dem<br>holzummantelten Bleistift, wünscht. Ein faszinierendes Gespräch über eines der ältesten<br>Kommunikationsmittel.</p>



<p>Was Caroline Weaver mit Bleistiften verbindet? Die Freiheit des Ausdrucks. Verbunden ist das für sie mit der Faszination für die Schlichtheit des Designs und die ungemeine Universalität dieses Schreibgeräts: „Egal wo du aufgewachsen bist, egal woher du kommst, jeder Mensch auf diesem Planeten hat Erfahrungen im Gebrauch mit einem Bleistift. Dazu kommt, dass der Bleistift auch ein absolut taktiles Objekt ist und in seiner langen Geschichte keine allzu großen Veränderungen erfahren hat. Das fasziniert mich!“</p>



<p>Schon von Kindheit an waren da immer Bleistifte rund um sie. Zum Schreiben, zum Zeichnen, zum<br>Malen und sie erinnert sich gerne: „Zwei Dinge standen mir immer zur Verfügung: Bücher und<br>Schreibmaterial. In meiner Familie haben wir schon immer viel Zeit mit dem Machen von Sachen, mit<br>Lesen und Schreiben verbracht“. Als sie 2014 beschloss einen Schreibwarenladen nur für Bleistifte zu<br>eröffnen, trieb sie eine große Neugierde an, mehr über die Entstehung, die Geschichte und<br>Bedeutung dieses einzigartigen Schreibgeräts herauszufinden. Das einzige Buch, das ihr damals zur<br>Kulturgeschichte des Bleistifts untergekommen war, war die in 1990iger-Jahren eher als wissenschaftliche<br>Publikation erschienene „The Pencil. A History of Design and Circumstances“ des US-amerikanischen<br>Bauingenieurs und Technikhistorikers Henry Petroski.</p>



<p>Als Caroline vom gestalten-Verlag gefragt wurde, ein Buch über die Bedeutung und Kulturgeschichte<br>des Bleistifts zu schreiben, machte sie sich daran all jene Dinge, die sie über den Bleistift wissen wollte, herauszufinden. Sie sprach mit Leuten aus der Branche, besuchte Archive und reiste viel.<br>Dabei entdeckte sie auch, dass nach wie vor viele Bleistifthersteller*innen als Familienbetriebe bestehen.</p>



<p>Der Laden war für Caroline eine faszinierende Lebensstation. In den sieben Jahren &#8211; von 2014 bis 2021 &#8211;  wurde CW Pencil Enterprises in Manhattan auch zu einem Knotenpunkt der internationalen Stationery-Community. Das Produkt in ihrem Laden, der Bleistift, war an sich nicht teuer. Menschen kamen daher selten nur wegen eines Bleistifts. Caroline erinnert sich an zahlreiche schöne Gespräche und Geschichten, die ihre Kund*innen mit ihr geteilt und ihr anvertraut haben und an wunderbaren Austausch in einer familiären und untereinander sehr wertschätzenden Community. Ihre Expertise über die internationale Historie und Bedeutung von Bleistiften und das umfassende Know How, das sie beim Management ihres Spezialitätenladens erwarb, setzt Caroline aktuell auch in der Strategie- und Kommunikationsberatung kleinerer Shops ein: Anfragen kommen aus der ganzen Welt. Viele ihrer Kund*innen<em> </em>sind auf Schreibwaren und Stationery-Produkte spezialisiert. Doch zählen auch branchenübergreifende Spezialitätenläden zu ihren Klient*innen, mit Geschäften, die sich auf ein Produkt oder ganz bestimmte Produkte spezialisiert haben.</p>



<p>Was wünscht Caroline dem Marvel für die Zukunft? „Ich hoffe, er verschwindet nie!  Aber ich bin optimistisch, denn ich glaube, es wird immer Verwendung für einen Bleistift und ein Blatt Papier geben. Und Menschen, die danach verlangen und Freude haben, sie zu verwenden.“</p>



<p><strong>&#8220;The Pencil Perfect, the untold Story of a Cultural Icon&#8221;</strong></p>



<p>Der Bleistift, Star der Schulbedarfslisten muss inzwischen um Aufmerksamkeit kämpfen, da es so<br>viele Formen und Möglichkeiten des Schreibens gibt. Fest steht jedoch: Das Schreiben mit Bleistift<br>ermöglicht ein sinnlich-sensorisches Schreiberlebnis. Mit einem Bleistift lässt sich beim Schreiben<br>Unmittelbarkeit herstellen, da alle Sinne sind gefragt sind: Wir riechen das Holz, der Graphitkern<br>fühlt sich beim Schreiben je nach Härtegrad unterschiedlich an. Mit einem Radierer erzeugen wir<br>Reibung und Wärme und können Geschriebenes verschwinden lassen. Mit einem Spitzer feilen wir an<br>der perfekten Spitze …</p>



<p>Auch im kulturgeschichtlichen Kontext ist der Bleistift faszinierend zeitlos: Von politischem, sozialem<br>oder technischem Wandel nahezu unberührt, strahlt der Bleistift durch seine Verfügbarkeit etwas<br>Verlässliches und Vertrautes aus. Denn der Bleistift ist einsatzbereit, selbst wenn das Telefon tot oder<br>die Feder keine Tinte hat. Caroline Weaver nimmt ihre Lesenden mit auf eine faszinierende Reise durch Zeiten, Weltregionen und Bedeutungshorizonte des Bleistifts und ergänzt diese immer wieder mit interessanten Bleistift-Facts zu den einzelnen Elementen eines Bleistifts, zu seiner Produktion und Gestaltung.</p>



<p>Faszinierend ist vor allem auch die frühe Bleistift-Geschichte: Zur Geburtsstunde des Bleistifts<br>im 16./17. Jahrhundert, mit der Entdeckung von Graphit in England war dieser ein<br>mit Bast umwickelter Graphitkern. Radiert wurde mit Brotkrumen. Dann ein Schwenk zur alten<br>Handelsstadt Nürnberg, die mit den Manufakturen von Staedtler und Faber-Castell frühes Zentrum<br>der Bleistiftproduktion und Ursprungsort des holzummantelten Bleistifts war. Weiter geht´s zur Pariser<br>Weltausstellung, Anfang des 19. Jahrhunderts, als der gelb lackierte Koh-i-Noor 1500 von Franz<br>Hardtmuth, Fabrikant aus Budweis, mit güldenem Endstück als erster lackierter Bleistift präsentiert<br>wurde. „The Pencil Perfect, the untold Story of a Cultural Icon&#8221; ist angenehm kurzweilig zu lesen und wunderschön zum Durchblättern. Bebildert ist das Buch mit Bleistiftskizzen.</p>



<p><strong>Caroline Weaver</strong></p>



<p>Als Kind träumte Caroline von einem Set Caran d´Ache Prismalo Farbstifte. Ab da entwickelte sich<br>ihre Liebe für den Bleistift und sie begann enormes Wissen darüber zu sammeln. Nachdem sie viel<br>gereist war, um die besten Bleistifte zu finden, eröffnete sie 2014 ihren Laden in Manhattan, New<br>York. Caroline lebt in East Village, Manhattan und hat ein Bleistift-Tattoo am Vorderarm.</p>



<p><em>Thanks for talking</em> xxx</p>



<p><strong>Links: </strong></p>



<p><a href="https://www.carolineweaver.nyc/cwpencils" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Caroline Weaver &#8211; CW Pencils </a></p>



<p><a href="https://gestalten.com/products/the-pencil-perfect">The Pencil perfect &#8211; The Untold Story of a Cultural Icon </a></p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" data-id="265" src="https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2022/12/L1002940-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-265" srcset="https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2022/12/L1002940-1024x1024.jpg 1024w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2022/12/L1002940-300x300.jpg 300w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2022/12/L1002940-150x150.jpg 150w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2022/12/L1002940-768x768.jpg 768w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2022/12/L1002940-1536x1536.jpg 1536w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2022/12/L1002940-2048x2048.jpg 2048w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2022/12/L1002940-850x850.jpg 850w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Pics © CW Pencil Enterprise</figcaption></figure>
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		<title>„Man muss aufhören zu glauben, dass das Analoge überflüssig ist“</title>
		<link>https://claerchenfindet.at/style-design/clarchen-findet-test/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Nov 2022 12:18:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Style & Design]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie lässt sich Analoges mit Digitalem verbinden? Wie kann man alte Handwerkstechniken oder Technologien ins Jetzt und in die Zukunft übersetzen? Florian Kaps, Gründer des international agierenden Ideen- und Tüftellabors „Supersense“ in Wien arbeitet an vielen Projekten, die alle eine Message haben: „Vertraut euren Sinnen wieder mehr. Sie sind unglaublich und ein Werkzeug, auf das...</p>
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<p><strong>Wie lässt sich Analoges mit Digitalem verbinden? Wie kann man alte Handwerkstechniken oder Technologien ins Jetzt und in die Zukunft übersetzen? Florian Kaps, Gründer des international agierenden Ideen- und Tüftellabors „Supersense“ in Wien arbeitet an vielen Projekten, die alle eine Message haben: „Vertraut euren Sinnen wieder mehr. Sie sind unglaublich und ein Werkzeug, auf das man sich verlassen kann, um richtige Entscheidungen zu treffen.“ Ein Gespräch mit Doc, alias Florian Kaps. Ein besseres Opener-Interview könnte es für CLÄRCHEN FINDET gar nicht geben! </strong></p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-8 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" data-id="204" src="https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2022/11/2022_09_22_tafel_interieur_Supersense_Dogenhof-_V8A4824-001-1024x682.jpeg" alt="" class="wp-image-204" srcset="https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2022/11/2022_09_22_tafel_interieur_Supersense_Dogenhof-_V8A4824-001-1024x682.jpeg 1024w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2022/11/2022_09_22_tafel_interieur_Supersense_Dogenhof-_V8A4824-001-300x200.jpeg 300w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2022/11/2022_09_22_tafel_interieur_Supersense_Dogenhof-_V8A4824-001-768x512.jpeg 768w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2022/11/2022_09_22_tafel_interieur_Supersense_Dogenhof-_V8A4824-001-850x566.jpeg 850w, https://claerchenfindet.at/wp-content/uploads/2022/11/2022_09_22_tafel_interieur_Supersense_Dogenhof-_V8A4824-001.jpeg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">Das Supersense im Dogenhof (Praterstraße) &#8211; Shop, Manufactory, Event Space </figcaption></figure>



<p><strong>Doc, Du kommst aus einem ganz anderen Berufsfeld?</strong></p>



<p>Ob das was ganz anderes ist, ist noch nicht entschieden (lacht).</p>



<p>Im Endeffekt haben mich immer schon die Sinne interessiert: Welche Sinne gibt es? Wie nehmen wir unsere Umwelt wahr? Was sind prinzipielle Abläufe? Was machen sie mit uns? Und nicht nur mit uns, sondern auch mit der Tierwelt? Darum habe ich Biologie, mit Schwerpunkt Neurophysiologie studiert, um grundsätzliche Abläufe zu verstehen. Ich habe viele Jahre damit verbracht, zu untersuchen, was Spinnen sehen. Das war sehr spannend. Der Biologie habe ich mittlerweile den Rücken gekehrt, doch mit Sinnen beschäftige ich mich weiterhin. Vielleicht heißt meine Company auch deshalb „Supersense“. Denn auch hier geht’s wieder um Sinne, dieses Mal aber mehr um die des Menschen. Und um die Frage: Welche Bedeutung haben die Sinne in unserer, immer digitaleren Welt? Unser Fazit ist: Wir müssen unsere eigenen Sinne wieder mehr einsetzen, um die richtigen Entscheidungen zu treffen.</p>



<p><strong>Die Sinne als Kompass in der heutigen Welt?</strong></p>



<p>Ganz sicher sogar. Unsere fünf Sinne sind dafür verantwortlich, dass wir heute dasitzen können und nicht schon von Säbelzahntigern zerfleischt wurden oder giftige Pilze gegessen haben. Unsere Sinne waren schon immer unsere Grundausstattung, nicht nur fürs Überleben, sondern auch für die Evolution. Nehmen wir zum Beispiel das Feuer und die Veränderung der Nahrung dadurch. Das hat dazu beigetragen, dass sich das Gehirn der Menschen weiterentwickeln konnte. Die Sinne beeinflussen das, was wir machen und tun und spüren und auch die Entscheidungen, die wir treffen. Ebenso wie die Frage, wie wir Erlerntes weitergeben oder auch unsere Fortpflanzung. Unsere Sinne sind nach wie vor unser allerwichtigstes Werkzeug, um zu überleben und auch, um in dieser schwierigen Zeit die richtigen Antworten zu finden. Merkwürdigerweise wichtiger als ein Facebook-Account oder das Internet (lacht). &nbsp;</p>



<p><strong>Würdest Du sagen, dass die Digitalisierung für unsere Sinne förderlich ist oder eher dazu beiträgt, dass diese verkümmern?</strong></p>



<p>Das ist die entscheidende Frage. Eigentlich befürchtete man, dass durch die fortschreitende Digitalisierung, durch die Nutzung digitaler Geräte, die ja immer nur zwei Sinne anspricht, das Sehen und das Hören, andere Sinne verkümmern. Dass man eigentlich den „Kampf“ verloren hat und die Jugend &#8211; und da denke ich etwa auch an meine Kinder &#8211; alles, was sie braucht über das iPhone oder Smartphone bezieht. Die gute Nachricht ist: Es ist das Gegenteil passiert! Der längere Gebrauch digitaler Medien hat nicht dazu geführt, dass die Sinne verkümmern, sondern dass diese eigentlich noch mehr geschärft wurden. Derzeit gibt es gerade von der digitalen und post-digitalen Generation ein so unglaubliches Interesse daran, wieder alle fünf Sinne einzusetzen, zu riechen, anzugreifen, … Ich finde, dass ist die unglaubliche Chance, die das Digitale dem Analogen bietet. Deshalb ist es auch so wichtig, dass traditionelles Handwerk und Analoges nicht nur bewahrt, sondern auch komplett neu gedacht wird. Es ist wichtig, dass man sich überlegt, wie man diese Chance nutzen und diese Techniken in einer modernen Welt, mit digitalen Möglichkeiten neu positionieren kann. Durch diese Faszination und Magie, die gerade auch die jungen Leute in den Bann zieht.</p>



<p><strong>Findest Du, dass die Digitalisierung jenen „Mangel“, da „nur“ zwei Sinne gefordert sind, aufgezeigt hat?</strong></p>



<p>Ich finde schon und sage immer „Das Digitale ist die beste Werbung für das Analoge“. Doch das Digitale hat ja auch viel Positives: Man genießt die Freiheit und die Möglichkeiten. Ich habe auch gejubelt, als die CD gekommen ist oder das erste Lied zum Downloaden war. Doch durch den langjährigen Gebrauch merkt man einfach, dass etwas fehlt. Man kann es schwer beschreiben. Das beste Beispiel ist wohl: Wenn es einem wirklich schlecht geht, kommt man drauf, dass ein Freund, der einen in den Arm nimmt wesentlich wichtiger ist, als 5.000 Facebook-Freunde… Das sind einfach zwei unterschiedliche Sachen und nicht mal zu werten. Aber ich glaube, man muss beginnen, sich zu überlegen, wie man das Analoge und auch Traditionen, und das Digitale neu verbinden kann. Das eine widerspricht ja dem anderen nicht. Das sind unterschiedliche Wertigkeiten. Man muss nur aufhören zu glauben, dass das Analoge überflüssig ist und man es nicht mehr braucht. Dass man etwa wie in manchen Schulen in den USA schon gar keine Handschrift mehr lehrt. Das Erlernen einer Handschrift ist nämlich nicht nur wichtig für die Entwicklung des Gehirns, für die Bildung von Synapsen. Es ist auch ein total komplexer handwerklicher Prozess. Wenn wir alles, was wir mit der Hand machen nur mehr auf Touchscreens und Tastaturen machen, ist das eigentlich ein Rückschritt zu dem, was wir imstande sind mit den Händen zu machen. Der Mensch ist nun mal analog und wird es hoffentlich auch in den nächsten Jahrtausenden bleiben. Das Digitale kann ein schönes Tool werden, doch dürfen wir nicht zum Tool des Digitalen werden.</p>



<p><strong>Was waren spannende Erfahrungen beim Polaroid-Projekt?</strong></p>



<p>Als wir 2008 die letzte Polaroid-Fabrik in den Niederlanden gekauft haben, haben sich plötzlich viele junge Leute dieser Technologie ungeheuer interessiert zugewandt. 2008 haben alle ein iPhone bekommen, meine Kinder jedoch eine Polaroid-Kamera. Das war damals so ziemlich die schlimmste Bestrafung, die man einem Kind antun konnte. Aber schon drei Jahre später war die Polaroid-Kamera spannender als das iPhone. Seitdem versuche ich das zu verstehen. Auch das Supersense ist ja eigentlich ein riesiges Experimentier-Labor, wo wir versuchen genau das herauszufinden: Wie hängt das alles zusammen? Warum ist das so? Das sind die Fragen, an denen wir seit den vergangenen Jahren arbeiten und herumprobieren und die wir versuchen besser zu verstehen.</p>



<p>Außerdem konnten wir durch das Polaroid-Projekt weltweit ein großes Netzwerk an Leuten etablieren. Es ist einfach so, wenn man so eine Fabrik gerettet und neugestartet hat, dann erregt man internationale Aufmerksamkeit und bekommt viele Anfragen aus aller Welt (lacht). Leider können wir noch immer nicht alles retten, was es zu retten gibt. Aber ausgehend von Polaroid hat sich Vieles zu entwickeln begonnen.</p>



<p><strong>Supersense ist daraus entstanden?</strong></p>



<p>Genau! Ich finde, es ist wichtig, dass wir die Sachen, die die wir lieben und die uns faszinieren neu denken. Es geht nicht darum, Dinosaurier ins Museum zu bringen. Es gibt ein schönes Sprichwort: „Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Funkens.“ Ich glaube, genau das ist wichtig. Und das ist wohl auch die Brisanz der aktuellen Situation: Denn es reicht nicht, Maschinen oder Technologien am Leben zu erhalten, man muss auch dafür sorgen, dass die Expertise und Erfahrungen, wie man mit diesen Maschinen umgeht, an die nächste Generation weitergegeben werden. Und dazu haben wir nicht mehr allzu lange Zeit, denn viele dieser Leute und Wissensträger*innen sind 60, 70 Jahre alt. </p>



<p>Bei Supersense probieren wir nicht nur, diese Maschinen zu retten und mit neuen Zielgruppen in Verbindung zu bringen, sondern wir sorgen auch dafür, dass Knowhow und Wissen weitergegeben werden. Für uns ist es wichtig Thesen zu testen, eigentlich alles hier, an diesem Ort zu produzieren und Kooperationen mit größeren Unternehmen zu initiieren. Supersense ist also der Versuch all dem eine Zentrale zu geben und sich hinausgehend über das Thema Fotografie mit anderen Technologien zu beschäftigen. Eines unserer aktuellen Hauptaugenmerke liegt auf der Schallplatte. Auch so ein Technologie-Thema: Eine Technologie, die überraschenderweise überlebt hat, die aber noch nie jemand konsequent neu gedacht hat. Oder wo man probiert hat, wie kann man diese mit modernen Technologien neu denken und in die Zukunft übersetzen kann. Das ist neben ein paar weiteren, gerade eines der heißesten Themen, an denen wir aktuell arbeiten.</p>



<p><strong>Wie würdest Du das Neudenken von Schallplatten beschreiben?</strong></p>



<p>Die Herstellung von analogen Schallplatten basiert noch immer auf einer Technologie aus den 1950iger-Jahren. Diese ist &#8211; gelinde gesagt &#8211; sehr umweltunverträglich u.a. durch das Trägermaterial Vinyl und einfach nicht mehr modern. Es hat sich aber nie jemand mit dem Thema auseinandergesetzt und überlegt, wie man analoge Schallplatten anders produzieren könnte. Seit 10 Jahren versuchen wir neue Technologien einzusetzen und Schallplatten nicht mehr zu pressen, wie das jetzt gemacht wird, sondern in großen Stückzahlen zu schneiden.</p>



<p><strong>Hat sich vom Trägermaterial etwas verändert?</strong></p>



<p>Wenn man Platten nicht mehr presst, kann man auch andere Trägermaterialien nutzen. Einer unserer Träume und Visionen ist, dass wir auf Recycling Plastik, also Ocean Plastic schneiden, anstatt auf Vinyl.</p>



<p><strong>Wie oft macht Ihr Live-Recordings?</strong></p>



<p>Wir haben immer wieder Live-Recordings, doch die Pandemie hat auch hier alles ein wenig durcheinandergebracht. Derzeit arbeiten wir sehr intensiv an der Entwicklung und Produktion eines großen Projekts für Universal, wo wir von alten Tonbändern Schallplatten herstellen.</p>



<p><strong>Was wünscht Du dir für die Zukunft? Gibt es noch weitere Orte, die Du vor dem Verschwinden retten möchtest?</strong></p>



<p>Es gibt viele Themen und Orte, die es zu retten gäbe (lacht). Plus: Es gibt auch viele Dinge, die man neu denken sollte und da würde ich gerne mit Unternehmen zusammenarbeiten, um auf vielen weiteren Ebenen zu versuchen, Analoges mit Digitalem zu verknüpfen. Ich denke, es wäre etwa irgendwann notwendig eine neue Generation von Smartphones zu entwickeln. Genauso wie das iPhone damals, wodurch das Mobiltelefon revolutioniert wurde. Es wäre eine spannende Aufgabe und Chance dieses nochmals neu zu denken. Eins, das sich auf die Vorteile des Digitalen konzentriert und das ausblendet, was schadet. Was ist das Positive, was durch das Smartphone in unser Leben gebracht wird? Ich glaube die Lösung kann grundsätzlich nie daran liegen, dass man sagt, etwas ist schlecht und es verteufelt, sondern überlegt, etwas Positives daraus zu entwickeln. Etwas, das eine Alternative gibt. Und einen bewussten Umgang aufzeigen und zu lernen. &nbsp;</p>



<p><em>Das Interview wurde im Juli 2022 geführt. <strong>&nbsp;</strong></em></p>



<p><strong>Links: </strong></p>



<p><a href="https://the.supersense.com/">the.supersense.com</a></p>



<p><a href="http://impossible.supersense.com/">Impossible POLAROID INSTANT FILM (supersense.com)</a></p>



<p><a href="https://animpossibleproject.com/">https://animpossibleproject.com/</a></p>



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